| 563-katt Schlosshotel Taunus, Hessen, Rhein, Koblenz,
Lahn, Limburg, Wiesbaden, Frankfurt, Geschichte der Burg, Ausflug Romantik Urlaub im Schloss Hotel
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Loreley bei St. Goarshausen am
Rhein
Bad Ems an der Lahn
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563-katt
Schlosshotel
Taunus Hotel und Restaurant mit herzlicher, rustikaler Atmosphäre.
Aus der Geschichte des Schlosses im
Taunus
Das Schloss im Taunus hat seine Anfänge in einer mittelalterlichen
Burg. Sie war die Stammburg der Grafen von Katzenelnbogen, einem edlen Rittergeschlecht,
das durch 4 Jahrhunderte sowohl den Hohenstaufern als auch den Habsburgern treu zur Seite
stand.
Als
Vogt des Klosters Prüm in der Eifel kam der edle Dieter I. nach St. Goar am Rhein. Sein
Sohn Heinrich I. erbaute als Vogt des Klosters Bleidenstadt in den Jahren 1094 bis 1096
die Burg im Taunus. Als Burgherr wurde er erstmals im Jahre
1102 erwähnt.
Das Grafengeschlecht war für seine Freigiebigkeit bekannt. Diese
rühmte der berühmte Minnesänger Walther von der Vogelweide mit den Worten:
Dem Bogner bin ich hold,
auch ohne Gabe, ohne Gold.
Den edlen Stein, den Diamant,
gab mir des schönsten Ritters Hand.
| Besichtigungen und Ausflugsziele Heimatmuseum im Zentrum des Taunus
In der Stadthalle ist das Heimatmuseum untergebracht.
Unter den heimatgeschichtlichen und volkskundlichen Exponaten sind Gegenstände aus der
Wohnwelt und Arbeitswelt der Vorfahren, Fundstücke aus der Vor- und Frühgeschichte der
Region und eine Fossiliensammlung zu sehen. Das Heimatmuseum ist von April bis November
jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Schiffahrt auf der Lahn bei Bad Ems
Von Bad Ems aus (ca. 28 km nordwestlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus
entfernt) werden in der Hauptsaison im Sommer verschiedene Linienfahrten mit dem Schiff
angeboten. weiter
Bergbaumuseum Bad Ems an der Lahn
In Bad Ems (ca. 28 km nordwestlich vom 563-katt
Schlosshotel Taunus) hat der Bergbau eine lange Tradition. Das ehemalige Bergwerk ist seit
1996 als Museum eingerichtet. weiter
Heimatmuseum "Blaues Ländchen" in Nastätten
Die nähere Umgebung von Nastätten (ca. 14 km südwestlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus) zwischen Rhein
und Lahn nennt sich auch Blaues Ländchen. Die Bezeichnung weist darauf hin, dass in der
Region in früheren Zeiten die Blaufärberei zu Hause war. Bevor das Färben mit
chemischen Farbstoffen aufkam, benutzte man das Färberwaid, eine heimische Pflanze zur
Herstellung natürlicher Farbe. Diesem Handwerk, aber auch der Landwirtschaft und der
häuslichen Arbeit der Frau in früheren Zeiten widmet sich das Heimatmuseum in
Nastätten. Eine besondere Attraktion ist die "Nassauische Kleinbahn", eine
meterspurige Bahn, die Nastätten in den 1950er Jahren mit dem Rhein verband.
Geologisches Freimuseum Bettendorf
In Bettendorf (ca. 13 km südwestlich
vom 563-katt
Schlosshotel Taunus) gibt es ein Geologisches Freimuseum, in dem Funde verschiedener
Gesteinsarten und Funde aus dem Bergbau der Region ausgestellt sind. Zahlreiche
Schautafeln informieren über die geologische Vielfalt des Gebietes zwischen Rhein und
Lahn, geologische Zusammenhänge und Gesteinsvorkommen. Im Mittelpunkt der Sammlung steht
ein etwa 10 Zentner schwerer Gesteinsblock aus verkieselten Korallen. Zum Freimuseum
gehört auch eine Mineraliensammlung.
Märchenwald Burgschwalbach
In Burgschwalbach (ca. 9 km östlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus) stellt der
Märchenwald eine besondere Attraktion dar. Der große Spielplatz mit Erholungsgelände
wird jährlich von etwa 13 000 Erwachsenen und Kindern besucht. Die Kleinen finden eine
Vielzahl an Spielgeräten vor. Der Freizeitpark ist ganzjährig geöffnet und kostet
keinen Eintritt.
Tierpark Vogelburg in Weilrod-Hasselbach
In Weilrod-Hasselbach (ca. 36 km östlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus) lädt der
Tierpark Vogelburg Jung und Alt zu einem Besuch ein. Hier gibt es einen Park für
Papageien, in dem über 500 verschiedene Arten zu sehen sind. Die meisten leben
freifliegend. Weitere Vögel sind in den großen Papageienhäusern zu sehen. Interessant
ist auch die Präparatesammlung. Besondere Attraktionen für Kinder sind das
Papageienfüttern und die Tunnelrutsche.
Freizeitpark Taunus-Wunderland in Schlangenbad
Der Freizeitpark Taunus-Wunderland in Schlangenbad (ca. 34 km südlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus) kann
mit zahlreichen Attraktionen aufwarten. Zum Angebot gehören ein Riesenballpool
(Riesenpool ohne Wasser, gefüllt mit Bällen), ein Wasserkarussell, ein Streichelzoo,
eine Papageien-Voliere, ein Berberaffenhaus, eine Wildwasserbahn, ein Kinderkarussell
sowie zahlreiche andere Fahrgeschäfte und Erlebnisangebote. Für das leibliche Wohl
sorgen das See-Restaurant und mehrere Imbissstände. Darüber hinaus sind auch
Picknick-Plätze vorhanden.
Loreley
Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der sagenumwobene Loreleyfelsen
bei St. Goarshausen am Mittelrhein (ca. 30 km südwestlich vom 563-katt Schlosshotel Taunus). weiter |
Im Jahre 1479 starb Graf
Philipp der Ältere als letzter seines Geschlechts. Seine erste Ehe blieb ohne männliche
Nachkommen. Daher entschloss er sich mit 71 Jahren zu einer zweiten Heirat. Dafür musste
aber die Gräfin beiseite geschafft werden. So wurde der Burgkaplan für einen
Mordanschlag gegen sie durch vergifteten Messwein gedungen.
Der Streit um das Erbe der
Grafen von Katzenelnbogen gipfelte 1540 in einer Brandkatastrophe, die die Burg im Taunus fast völlig zerstörte. Es konnte schließlich von den
Landgrafen von Hessen angetreten werden, die auch andere hessische Burgen besaßen. Bis zu
Beginn des 19. Jahrhunderts blieb das Schloss im Taunus in deren Besitz.
Ein Neubau, das so genannte Lepensche Haus (heutiges Schloss), ersetzte von 1584 an die
alte Anlage. Im 18. Jahrhundert erfuhr es eine Umgestaltung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss im Taunus
zunächst als Kinderheim genutzt, bevor es zu einem Restaurationsbetrieb mit der
Möglichkeit von Übernachtungen umgewandelt wurde.
Heute thront das Schloss im Taunus auf einem breiten
Felsplateau, um das herum sich der beschauliche Ort breitet. Von der mittelalterlichen
Burganlage ist außer wenigen Mauerresten nur noch ein spätgotischer Torturm mit Walmdach
erhalten. Der Dachreiter stammt von 1881.
Das heutige Gebäude ist ein schlichter, dreistöckiger Wohnbau, dessen oberstes Geschoss
sich in Fachwerk präsentiert.
Auf dem Bergkegel über dem Ort wirkt es fast wie ein Wolkenkratzer.
Rechtes Foto: Blick vom Standesamt auf das 563-katt Schlosshotel Taunus (ca. 250 m)
An
einer Ecke des Schlosshotels befindet sich ein achteckiger Erker mit Zeltdach, welcher zum
Turmzimmer (Kemenate Nr. 3) gehört. Das Foto
zeigt den Blick aus dem Erker auf den Ort und die Umgebung im Naturpark Nassau.
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Ortsporträt
Die nach der Burg benannte Gemeinde im Taunus mit rund 2000 Einwohnern ist
Sitz der Verbandsgemeinde und Mittelpunkt der Grafschaft gleichen Namens. Sie gehört zum
Rhein-Lahn-Kreis im Naturpark Nassau, der geprägt ist durch ausgedehnte Wälder, Hänge
und Täler. In den Straßen, die um den Burgfels herumführen, sind einige gut erhaltene
Fachwerkhäuser zu sehen. Einen Besuch lohnt auch das Heimatmuseum. Neben den
Sehenswürdigkeiten bieten Ort und Umgebung vielerlei Möglichkeiten zur Erholung und zur
aktiven Freizeitgestaltung.
Zur Ortsgeschichte
Der Ort war wie die Burg ursprünglich im Besitz des Klosters Bleidenstadt. Woher der
Ortsame stammt, ist nicht genau bekannt. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass die
beiden Wortteile einen Ort an einer Bachkrümmung bezeichnen.
Die Ortsadligen wurden 1138 in den Grafenstand erhoben. Sie waren für
die Territorialpolitik und den Burgenbau im mittelrheinischen Raum von großer Bedeutung.
Insgesamt konnte das Geschlecht 16 Burgen sein Eigen nennen. Beeindruckendstes Zeugnis
hierfür ist wohl die Burg Rheinfels über St. Goar. Mit ihrer Gründung im Jahre 1245
verlor das Adelsgeschlecht aber an Bedeutung. Der Ort im Taunus erhielt
1312 die Stadtrechte. Von 1326 bis 1350 wurde er vorübergehend nassauisch. Im
Dreißigjährigen Krieg fiel fast das gesamte Städtchen der Zerstörungswut
kurbayerischer Truppen zum Opfer.
Von 1816 an regierten für 50 Jahre die Herzöge von Nassau über
die Stadt im Taunus. In dieser Zeit verlor der Ort seine Stadtrechte.
1866 kam er unter preußische Verwaltung. Diese Phase bedeutete für den Ort eine Zeit des
Aufschwungs. Dieser wurde erst durch die beiden Weltkriege gebremst. Heute ist der Ort ein
Marktflecken.
Sehenswürdigkeiten der Verbandsgemeinde im
Taunus
Zu den Sehenswürdigkeiten der Verbandsgemeinde gehören unter
anderem das Kloster Arnstein, die Klosterruine Bärbach, die Burg Hohlenfels, das
Römerkastell im Wald bei Holzhausen, sowie mehrere Gotteshäuser.
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